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Azubi im Start-up? Ja, auf jeden Fall.
Hier kommt sie, meine persönliche Geschichte als Azubi bei hepster. Ihr erfahrt alles über meine Herausforderungen, wachsende Verantwortung, Gegensätze zu klassischen Versicherungsunternehmen und hepster als Ausbilder. Dieser Blog ist perfekt für dich, wenn du mit dem Gedanken spielst, eine Ausbildung in einem Start-up zu beginnen.
Published 26 Jan 2023
Nils Rothenpieler

Nils Rothenpieler | Auszubildender Kaufmann für Versicherungen und Finanzen

Moin! Ich bin Nils und seit mittlerweile über einem Jahr bei hepster in der Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen. Ich möchte euch erzählen, was es für mich bedeutet, einer der ersten Azubis in einem Start-up - bei hepster - zu sein und so den Grundstein für meine berufliche Zukunft lege. Wie ich bei hepster gelandet bin, welche Herausforderungen ich zusammen mit dem Unternehmen meistere und Vieles mehr erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest.

Du willst dir meine Story lieber als Video ansehen? Dann geht's hier lang.

Aber wie kam ich überhaupt zu hepster?

Viele kennen es nur zu gut: Nach der Schule wusste ich nicht genau, in welche Richtung es für mich gehen sollte. Das Einzige, was ich hatte, waren zwei Anhaltspunkte:

  1. Zum Einen wusste ich, dass mir eine Ausbildung eher zusagte als ein Studium,
  2. zum Anderen, dass ich sehr großen Wert auf ein gutes und lockereres Miteinander innerhalb eines Teams lege. Das wurde mir in einem Nebenjob während der Schulzeit ziemlich schnell klar. Das ist ja schonmal eine gute Grundlage, dachte ich.

Dennoch ließ es natürlich immer noch sehr viel Spielraum, um sich nach dem Abi richtig intensiv den Kopf über die passende Berufswahl zu zerbrechen. Doch dann habe ich das erste Mal von hepster gehört - ganz klassisch durch eine Stellenanzeige, die mich schon direkt beim Durchlesen neugierig gemacht hat. Die Aufgabenbeschreibung und der lockere Schreibstil, haben einfach zu mir gepasst. Also habe ich mich beworben und wurde direkt in das hepster Office eingeladen.

Dort angekommen, bestärkte sich mein erstes Gefühl sofort. Aber warum, es ist doch noch nicht viel passiert? Für mich war es das Gespräch auf dem Flur, kurz vor dem eigentlichen Vorstellungsgespräch. Es bildete sich eine kleine Runde von Mitarbeitern vor dem Konferenzraum und man hat mit mir gesprochen als wäre ich schon seit langem Teil des Teams. Das Vorstellungsgespräch war dann das i-Tüpfelchen und meine Antwort auf die Frage, ob ich Teil des hepster-Teams werden möchte lautete: Ja, auf jeden Fall!

Du kennst hepster auch nicht? Dann schau doch mal auf ihrer Karriere-Seite vorbei und verschaff' dir einen ersten Eindruck.

Der Start meiner Ausbildung - hatte ich Bedenken?

Was hepster als Start-up und mein zukünftiges Team betrifft, hatte ich absolut keine Bedenken. Bei einem Punkt war ich mir anfangs allerdings nicht ganz sicher: Die Lerninhalte der Berufsschule und die Prüfungen sind sehr auf klassische und eher größere Versicherungsunternehmen ausgerichtet. hepster möchte jedoch mit dieser Tradition brechen und Versicherung einfacher gestalten. Das bedeutet auch, dass sich vor allem die Produktpalette von anderen Unternehmen unterscheidet. Ich fragte mich also: Kann ich da mithalten? Führt das zu Konflikten? Und ganz wichtig: Bin ich am Ende gut für die Prüfungen vorbereitet?

Schnell merkte ich: Kein Problem. Die Lerninhalte der Berufsschule sind so gut aufgebaut, dass ich für die schriftliche Prüfung auf jeden Fall gewappnet bin. Lediglich für die mündliche Prüfung muss ich mich ein wenig anders als meine Klassenkameraden vorbereiten, da ich in meinem Arbeitsalltag keinen regelmäßigen Kundenkontakt habe, wie es in einer klassischen Versicherungsagentur oftmals der Fall ist.

Ob es eine Herausforderung ist? Vielleicht ein wenig, aber auch dafür hat hepster eine Lösung, denn wir arbeiten mit einer anderen Versicherungsagentur zusammen, bei der ich - wie bei einem Praktikum - einen Einblick in deren Arbeitsalltag und ihre Kundengespräche bekomme. Dadurch habe ich die Möglichkeit, wie meine Klassenkameraden, Erfahrungen in diesem Bereich der Ausbildung zu sammeln. Mit ein wenig Fleiß sollte ich für die mündliche Prüfung also auch vorbereitet sein, damit ich mit einem guten Gefühl hineingehen kann.

Wie reagieren Mitschüler und Lehrer auf meine Ausbildung bei hepster?

Das ist eine Frage, die wahrscheinlich für viele interessant ist. Deshalb habe ich sie auch schon des Öfteren gehört. Meine Mitschüler kannten hepster nicht. Klar, wir sind ja noch ein relativ junges Unternehmen. Die Lehrer wussten zwar, dass es hepster gibt, welcher Branche wir angehören und dass uns etwas von klassischen Versicherungsunternehmen unterscheidet. Aber was genau dahinter steckt, das wussten sie nicht - bis jetzt.

Als Azubi in einem Start-up solltest du dich darauf einstellen, etwas Aufklärungsarbeit zu leisten. Deine Mitschüler und Lehrer werden einige Fragen stellen, weil sie verstehen wollen, wie hepster oder dein ausgewähltes Start-up funktioniert und wie dein Arbeitsalltag aussieht. Warum? Weil es neu für sie ist und sie sich dafür interessieren. Aber das macht die ganze Sache eigentlich viel spannender, oder?

Worin unterscheidet sich meine Ausbildung mit der eines "klassischen" Versicherungsunternehmens?

Aus dem Nähkästchen kann ich zwar nur bedingt plaudern, aber ich kann mir gut vorstellen, dass folgende Unterschiede zu "klassischen" Unternehmen bzw. Agenturen die Wichtigsten sind. Natürlich ist das auch eine Frage der Perspektive, denn meine Klassenkameraden schätzen ihre Unternehmen genauso wie ich hepster und würden wahrscheinlich in den folgenden Punkten andere Vor- und Nachteile sehen. Doch das ist meine Sicht der Dinge:

 

Ausbildung bei einem "klassischen" Versicherungsunternehmen:

Für "klassische" Unternehmen, die meist schon eine längere Zeit bestehen, ist der Umgang mit Azubis nichts Neues, denn sie haben viel Erfahrung. Es gibt z. B. Seminare und Veranstaltungen speziell für Azubis, damit sie gemeinsam und strukturiert an neue Themen herangeführt oder weitergebildet werden können. Gerade der Austausch mit anderen Azubis ist etwas, das den Reiz dieser Veranstaltungen ausmacht.

Es gibt meist gefestigte Strukturen, an denen du dich während der Ausbildung, ähnlich einem Leitfaden, orientieren kannst. Der Nachteil dabei ist, dass diese Strukturen entsprechend starr sein können, was demnach nur begrenzt Raum für eigene Ideen, Änderungswünsche oder Optimierungsvorschläge bietet.

Kurzum: Meinem Gefühl nach kann es in einem "klassischen" Versicherungsunternehmen etwas leichter sein, Aufgaben zu bewältigen, da dir hierfür alles an die Hand gegeben wird. Das wiederum kann allerdings auch die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten entsprechend einschränken, worauf ich persönlich viel mehr Wert lege als auf einen strukturierten 9 to 5 Job.

Ausbildung in einem Start-up:

Eines vorweg: Seminare oder sonstige Azubi-Events sind in Start-ups vermutlich etwas "rar gesät“, denn: Auch Azubis sind meistens rar gesät - aber dennoch eine Rarität (😉). Bis vor ein paar Monaten war ich in meiner Fachrichtung der einzige Azubi bei hepster. Mich hat das nicht weiter gestört, denn man hat ein tolles Team um sich, dessen musst du dir nur bewusst sein. Einen Vorteil gibt es dabei noch: Das Unternehmen kann sich voll und ganz auf dich konzentrieren.

Weiter im Text: Ich kann eine Ausbildung in einem Start-up für alle empfehlen, die kein Problem damit haben, dass es nicht für alles feste Strukturen gibt bzw. dass sich diese hin und wieder ändern können. Dadurch ist es an manchen Stellen vielleicht etwas schwieriger, den Einstieg zu finden. Es gibt einem aber die Möglichkeit, auch eigene Lösungsansätze auszuprobieren und sich selbst auf die Probe zu stellen.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Man ist darauf angewiesen, sich aus Eigeninitiative Hilfe zu holen. Auf diese Weise entsteht Selbstbewusstsein und Vertrauen in das eigene Können. Das wiederum führt dazu, dass dir Stück für Stück Aufgaben mit steigender Verantwortung übertragen werden und du dadurch in den zugehörigen Themen der erste Ansprechpartner für deine Kollegen bist. Die steigende Verantwortung bedeutet jedoch nicht, dass der Ausbildungsstatus in Vergessenheit gerät. Du bist dabei natürlich immer noch Azubi - jemand aus dem Team hat also ein Auge auf deine Arbeit und bei allem genießt du noch Welpenschutz. Fehler dürfen also gemacht werden, aber du solltest aus ihnen lernen.

Kurzum: An den Aufgaben in einem Start-up kannst du dir gelegentlich zwar die Zähne ausbeißen, aber das Vertrauen der Kollegen und das Vertrauen in dich wächst sehr schnell. Schon nach kurzer Zeit fühlst du dich wie ein vollwertiges Teammitglied. Wenn du bereit ist, dich auf Neues und manchmal Unvorhersehbares einzulassen, hast du hier wahnsinnig große Entwicklungsmöglichkeiten und eine Menge Spaß.

Wie sagt man so schön: Man lernt schneller (und vielleicht auch mehr), wenn man ins kalte Wasser springt.

Was passiert nach der Ausbildung?

Möchte ich bei hepster bleiben? Ja, auf jeden Fall. Ich habe mich schon nach kurzer Zeit gut eingelebt und fühle mich bei hepster pudelwohl. Das ist mir persönlich am Wichtigsten ist. Natürlich ist nicht immer und überall alles perfekt, aber welches Unternehmen kann das schon von sich behaupten? Mittlerweile habe ich auch schon an einigen Projekten mitgewirkt, bei denen ich unbedingt sehen möchte, wie sie sich weiterentwickeln. Was dafür ein gutes Beispiel wäre? Wie wäre es mit einer kleinen Anekdote zum Abschluss:

"Nils? Hattest du in der Schule eigentlich Französisch? Nein? Wir brauchen trotzdem mal deine Hilfe!"

Mit diesem Satz startete ich in eine meiner bis jetzt herausforderndsten Aufgaben. Meine zweite Fremdsprache in der Schule war nicht Französisch, sondern Latein. Trotzdem wurde mir die Aufgabe übertragen, bei einer Marktanalyse für Fahrradversicherungen in Frankreich mitzuwirken. Diese Marktanalyse sollte die Grundlage für die Fahrradversicherung sein, mit der hepster in Frankreich bereits auf den Markt gegangen ist.

Es war überraschend für mich, dass man mir nach 3-4 Monaten in der Ausbildung zutraute, das Fundament für dieses wichtige Projekt zu legen. Im Nachhinein bin ich auch etwas stolz und muss manchmal immer noch schmunzeln, wenn ich daran denke, wie ich nach und nach, teilweise mit Übersetzungs-App, versucht habe, mich durch das französische Versicherungs-ABC zu wühlen. Ich wusste nicht einmal, wie die Wörter ausgesprochen werden. Im Nachhinein bin ich stolz, sagen zu können, dass ein Teil dieses Projekts "auf meinen Mist gewachsen ist" und ich bin gespannt, was die Zukunft für mich und hepster bereithält.

Du möchtest diese Erfahrungen auch machen und hast Lust auf eine Ausbildung bei hepster? Vielleicht findest du bei uns genau das, was du suchst. Am Besten lernst du uns hier erst einmal kennen und schaust anschließend in unsere offenen Stellen, um dir einen Eindruck zu verschaffen, wo deine Reise mal hingehen könnte.

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