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Arbeiten im Start-Up? Unbedingt!
Rauf auf die Karriereleiter und immer das Ziel vor Augen. Dabei muss man doch bestimmt irgendwo zurückstecken, oder? Nein, denn bei mir kommen eigene Fähigkeiten, sowie private Ziele nicht zu kurz. Wie das möglich ist, erzähle ich euch in meiner ganz persönlichen Story.
Published 28 Sep 2022

Christoph | Head of Growth

Hi, ich bin Christoph und Head of Growth bei hepster. Vor knapp 5 Jahren habe ich mich dazu entschieden, in einem Start-Up zu arbeiten. War es für mich die richtige Entscheidung? Auf jeden Fall. Aber wieso, weshalb und warum? Im Zuge eines Start-Up Events bekam ich die Chance, über meinen ganz persönlichen Weg, das Leben und meine Erfahrungen bei hepster zu sprechen. Was soll ich sagen - es tat gut, alles noch einmal Revue passieren und Kollegen daran teilhaben zu lassen.

Hier findest du meine Story als Video.

Kein Plan nach dem Abi

Wie alles begann

Genauso wie viele andere machte ich nach dem Abi meinen Zivildienst im Kindergarten. Das war damals noch Pflicht. Nach 9 Monaten stand ich dann das erste Mal vor einer Entscheidung. Was will ich machen? Studieren? Klingt gut, aber was? Da ich damals noch keine anderen Erfahrungen gesammelt hatte und mir die Arbeit mit Kindern Spaß machte, entschied ich mich, Lehramt zu studieren. Ich wählte die Fächer Mathe und Geschichte - einfach weil ich in der Schule gut darin war. Nach einem Jahr merkte ich im Praktikum, dass es absolut nicht das Richtige für mich war.

Ich fand den Gedanken "Chef sein" schon immer ziemlich verlockend, also dachte ich, mit einem Studium der Wirtschaftswissenschaften kann ich nichts falsch machen und es ist sicher eine gute Basis für die Zukunft. Gesagt, getan - ich habe das Studium begonnen, erfolgreich abgeschlossen und wusste am Ende des Studiums auch schon, dass ich in die Richtung Marketing gehen wollte. Die Tatsache, dass ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, was Marketing wirklich bedeutet, habe ich erst einmal außen vor gelassen.

Meinen Bachelor habe ich dann mit einem Master in Tourismus abgerundet. Ich fing schon während des Master-Studiums ein Praktikum in einer Eventagentur an und fand es zunächst klasse. Aber möchte ich wirklich in der Tourismusbranche arbeiten? Puuh, vielleicht ist es doch nicht das Richtige. Nach einiger Zeit als Festangestellter merkte ich allerdings, dass ich eine Herausforderung brauche und etwas aktiv gestalten möchte. Das war mir dort leider nicht möglich. Also kündigte ich meinen Job. Doch was jetzt?

An diesem Punkt in meinem Leben kam hepster ins Spiel. Arbeiten bei einer Versicherung? Klang erstmal langweilig und starr. Und dann auch noch ein Start-Up? Ich hatte keinen Plan, was das bedeutete, doch das Konzept und das Team überzeugten mich vom ersten Moment an und ich musste es versuchen, auch wenn ein paar Zweifel nicht ausblieben.

Meine hepster-Story

Heute sage ich: Das war meine beste Entscheidung.

Ich startete als Content Marketing Manager und schrieb unter anderem Blogbeiträge. Ende 2018, knapp 1 Jahr nachdem ich bei hepster angefangen hatte, wurde ich Head of Marketing. Rein ins kalte Wasser und schwimm. Ich hatte auf einmal Verantwortung, musste Mitarbeiter führen und Budgets aufstellen. So viel Neuland, doch ich liebte die Herausforderung. Natürlich passieren dabei Fehler, aber bekanntlich lernt man aus Fehlern am besten, oder? Unsere Gründer haben mir dabei immer den Rücken gestärkt und so wuchsen wir zusammen an unseren großen und kleinen Aufgaben des Start-Up-Alltags.

Nach 2,5 Jahren als Head of Marketing wurde ich Papa und entschied mich, 10 Monate in Elternzeit zu gehen. Vollzeit-Papa also - ob ich mir das gut überlegt habe? Natürlich fragte ich mich, ob das als Führungskraft funktionieren kann. Und ich kann sagen: Ja, es funktioniert. Was mich bei meiner Entscheidung noch bestärkt hat? hepster hat mich dabei jederzeit unterstützt und mir das Gefühl gegeben, dass ich auch nach meiner Elternzeit wieder herzlich Willkommen bin.

Auch wenn die 10 Monate zusammen mit meiner Tochter wahrscheinlich die besten 10 Monate meines Lebens waren, freue ich mich, wieder zurück im bunten hepster-Universum zu sein. In meiner neuen Position als Head of Growth.

Meine Learnings

1. Kaltes Wasser kann etwas Gutes für dich sein.

Ich respektiere es, wenn Menschen auf sichere Pferde setzen und wissen wollen, was sie erwartet. Doch ich habe gelernt, dass Herausforderungen einen dazu bringen können, über den Tellerrand hinauszuschauen und die persönliche Entwicklung viel schneller und intensiver voranbringen. Ich möchte nicht in meiner Komfortzone verweilen und habe keine Angst davor, Fehler zu machen. Natürlich ist es wichtig, einen Arbeitgeber zu finden, der dich unterstützt, fördert und fordert - genau das habe ich damals bei hepster gefunden und sehe es heute noch.

2. Private Ziele solltest du nicht hinten anstellen.

Private Ziele können alles sein, was du möchtest. In meinem Beispiel war es eine 10-monatige Elternzeit. Das wollte ich einfach machen und habe es auch gemacht. Die Kommunikation mit dem Arbeitgeber ist hier das Wichtigste, denn dir muss bewusst sein, dass es während deiner Abwesenheit weitergeht, aber dem Arbeitgeber muss auch bewusst sein, dass du wieder ein Teil des Unternehmens sein möchtest. Die gute Nachricht ist: Zusammen findet man eine Lösung, die für beide Seiten passt.

3. Jedes Leben ist anders und das gilt auch für Karrierewege.

Es gibt kein Handbuch, in dem der einzig richtige Weg beschrieben wird, den du gehen sollst. Das ist Quatsch. Sich auszuprobieren und verschiedene Richtungen einzuschlagen, um das zu finden was dich erfüllt, ist völlig in Ordnung. Nimm alles mit, was du auf deinem Weg kriegen kannst und lerne daraus. Ich bin stolz auf das, was ich bisher erreicht habe. Ich bin stolz auf meinen ganz individuellen Weg.

Start-Up-Event Rostock

Bist du gerade in einer ähnlichen Situation?

Du steckst momentan in einer Situation, die ich beschrieben habe oder stehst sogar auch vor der Entscheidung, in ein Start-Up zu gehen oder sogar zu hepster? Dann hoffe ich, dass dir meine Erfahrungen und Learnings gegebenenfalls helfen, die nächste Entscheidung für deine Zukunft zu treffen. Ob es die richtige Entscheidung ist, erfährst du erst später.

Schau dir auch gern das Video zu meiner hepster-Story an.

Hast du noch Fragen? Schreib mir einfach bei LinkedIn.

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